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Wir leben im Nordlicht.

14. März 2014

Voll digitalem Stolz darf ich euch präsentieren: Das erste eBook-only  der DVA, d.h. ohne zugehörige Printausgabe. Eine teilweise Wiederauflage des bereits vergriffenen Prosabandes „Aurora Borealis“, neu lektoriert und um zwei an anderer Stelle erschienene Texte ergänzt, unter dem Titel „Wir leben im Nordlicht“. Ich freue mich, dass diese Texte so wieder gesammelt für alle verfügbar sind.

Zum Download im Onlineshop des Buchhändlers oder der Buchhändlerin eures Vertrauens. (D 1,99 € / A 2,10 €)

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Selber Schuld wenn man sich so etwas entgehen lässt.

1. November 2013

Nachdem die FAZ großzügig beschlossen hat, dass die Verlage auch weiterhin Auszüge aus Rezensionen zu Werbezwecken verwenden dürfen, dachte ich, es wäre doch nett, euch statt der üblichen Auswahl an Zitaten aus Tageszeitungen und von Literaturkritikerinnen etwas anderes zu zeigen. Nachdem ich gerade erst am „Autorenforum 17 Jahr“ in der Internationalen Jugenbibliothek München war, gefiel mir die Idee einer Zitate-Auswahl aus einigen Schülerinnen-Rezensionen gut.

Hier ist sie:

„Ein wirklich grandioses Buch mit vielen Überraschungen und strotzend vor Leben. Ich will ja niemanden zwingen, aber das Buch ist ein MUSS. Selber Schuld wenn man sich so etwas entgehen lässt.“ Ruby

„Trotz des ernsten und tiefgründingen Themas des Buches, schaffte es die Autorin, einen Roman, mit manch sehr lustigen Stellen, daraus zu machen.“ Denise

„Im Großen und Ganzen finde ich das Buch spannend und total interessant. Ich könnte sogar meinen, das erste Literaturbuch, dass sich ein Teenager sogar freiwillig durchlesen würde. Außerdem finde ich Cornelia Travnicek (insbesondere ihre Haare) toll.“ Nevena

„Mir persönlich gefällt Cornelia Travnicek’s Schreibstil gut, es ist anders einmal ein deutsches Buch zu lesen, als immer nur vom Englischen ins Deutsche übersetzte Werke.“ Benita

„Die Schreibart von der Autorin Cornelia Travnicek gefällt mir besonders gut, und ich muss wirklich zugeben, dass ich nicht gerne lese, dennoch hat mich das Buch sehr positiv überrascht und ich hab es mit Freude gelesen.“ M. Zivancevic

„Ich danke Cornelia Travnicek für dieses wundervolle Buch, das absolut lesenswert ist!“ Rosi

 

 

Die Rezensionen sind unter diesen Links zu finden:

http://josistorys.blogspot.co.at/2013/06/chucks-cornelia-travnicek.html

http://checkdeinbuch.wordpress.com/2012/11/04/chucks-von-cornelia-travnicek/

 

Ode an Neuland

29. August 2013

Land der Podcasts, Land der Weblogs,

Land der Twitter, Land der der Facebooks,

Land der Trolle, erregungsreich!

Heimat großer UserInnen,

In der Filterblase drinnen,

Unbekanntes Neuland, du.

Unbekanntes Neuland, du.

Stark überwacht, noch mehr umstritten,

Liegst dem Erdball du inmitten?

Unentdeckten Welten gleich.

Hast seit frühen Modemtagen

Vieler Pakete Last getragen,

Unerforschtes Neuland, du.

Unerforschtes Neuland, du.

Mutig hin zu neuen Seiten,

Frei und mit Hoffnung sieh uns schreiten,

Streitbar, froh und wörterreich.

Einig lass in Shitstormchören,

Uns Neuland, dir die Treue schwören,

Vielgeliebtes Internet.

Vielgeliebtes Internet.

Zu singen auf die Melodie der österreichischen Bundeshymne. Sollte das ein (rechtliches) Problem sein – dessen bin ich mir augenblicklich zumindest nicht bewusst-, bitte ich um einen freundlichen, persönlichen Hinweis dazu, bevor man mich verklagt. Herzlichen Dank.

Mein Dank gilt auch der deutschen Bundeskanzlerin für die Inspiration zu diesem Text.

Klagenfurter Notizen, Juli 2013

11. August 2013

Notizen

Juli ist hauptsächlich Bachmannpreis. Und nach dem Bachmannpreis. Und zum Glück auch wieder vor dem Bachmannpreis. Zu anderen Dingen gibt es in diesem Monat nicht viel zu sagen.

12. Juli

Ich mache einen Ausflug nach Wien und treffe auf der Biorama Fair Fair die zukünftige Stadtschreiberin Nadine Kegele. Nach einem netten Gespräch sind ein paar Bedenken zerstreut und Nadine bereit ihr Amt im nächsten Jahr anzutreten.

19. Juli

RadKulturPfad, Poetry Cycle Slam.

Mit den Rädern ungefähr 4 Stunden durch das Stadtgebiet, auf den Spuren großer LiteratInnen. An verschiedensten Stationen werden selbstgeschriebene Texte der MitradlerInnen (auch wenn das Groß erfreulicherweise Publikum ist) zum Besten gegeben. Es gibt ein paar sehr hörenswerte Dinge darunter. Da sag noch einmal einer, bei Kultur würde man sich zu wenig bewegen. Kultur-Sport-Fusion-Veranstaltungen sind vielleicht the next big thing.

24. Juli

Ich habe tatsächlich meinen literarischen Spass an „Ödhof“ von Franz Nabel.

Juli allgemein:

Liebe Schriftstellerinnen und Schriftsteller, wenn euch die Inspiration ausgeht, macht einen Ausflug in das Freibad. Die Leute geben alles.

 

 

Überflogen – Eindrücke aus „Klagenfurter Texte“  1980-2000, Teil 3

TDDL 1988:

Die drei HauptpreisträgerInnen:  Angela Krauß, Anselm Glück, Michael Wildenhain

Stipendium an: Bernhard Gierds, Sylvia Brandis

Bekannten Namen auf der AutorInnenliste: Auf den ersten Blick ist mir niemand wirklich bekannt

Es gibt im Buch ein „Protokoll der Preisfindung“ und ich frage mich, ob das neu ist, oder ob  ich das in den vorigen Bänden nur überblättert habe. Das große Skandal des Jahres ist, dass ein Autorenpreis, den die Autorinnen im Vorjahr an diverse Organisationen spenden wollten und nicht an eine(n) der ihren verleihen, daraufhin einfach nie ausbezahlt wurde. Die Zeitungen bemängel die Abwesenheit des absolut Besten, woraufhin nur das relativ Gute gewinnen konnte. Im Bühnenbild im Studio liegt ein Baum, zumindest sieht das auf den Bildern so aus. Verleger geben sich hemdsärmelig.

TDDL 1989:

Die drei HauptpreisträgerInnen:  Wolfgang Hilbig, Norbert Gstrein, Sabine Peters

Stipendium an: Bernd Schirmer, Thomas Hettche, Eberhard Häfner

Bekannten Namen auf der AutorInnenliste: Wolfgang Hilbig, Norbert Gstrein

Wo sind die Autoren hin, wo sind sie gebliiiiieeehiieeben? Die Liste der Eingeladenen wird immer kürzer. Im Jahr 1989 nur noch zwölf.  Fünf der eingeladenen waren aus der Schweiz – go, Ländle! Und ganze sechs Auszeichnungen für diese zwölf Eingeladenen, das war wohl das Jahr mit den besten Chancen überhaupt. In der Berichterstattung ist allerdings die Rede davon, dass 3sat alle einundzwanzig Lesungen übertrug. Wo kommen die anderen neun her?

TDDL 1990:

Die drei HauptpreisträgerInnen:  Birgit Vanderbeke, Franz Hodjak, Roman Fleischer

Stipendium an: Ingeborg Harms, Cornelia Manikowsky, Pieke Biermann

Bekannten Namen auf der AutorInnenliste: Georg Bydlinski (zumindest mir bekannt), Reinhard Jirgl, Friederike Kretzen, Margit Schreiner (wegen Verletzung der Statuten ausgeschlossen), W.G. Sebald  (auf der Klappe hinten ist auch Alain Claude Sulzer angeführt, auf der Liste im Buch nicht)

Die Publikation zum Bewerb wird nun nicht mehr im List Verlag sondern in der Serie Piper herausgebracht. Einer der Medienberichte ist betitel mit „Warum es immer wieder schön und nützlich ist, zum Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis zu fahren“.  Der nächste mit „Frauen kommen schnell und gewaltig“. Jo, eh. In den Berichten heißt es, Vanderbeke hätte im Chaos mehr zufällig gewonnen, nachdem zwei andere TeilnehmerInnen qualifiziert werden musste.

TDDL 1991:

Die drei HauptpreisträgerInnen: Emine Sevgi Özdamar (geboren in der Türkei), Urs Allemann, Marcel Beyer

Stipendium an: Peter Wawerzinek, Hubert Konrad Frank, Theres Roth-Hunkeler

Bekannten Namen auf der AutorInnenliste: Urs Allemann (schon wieder?), Marcel Beyer, Durs Grünbein, Peter Wawerzinek (zum ersten Mal)

Das „Forum Stadtpark“ liefert im Vorfeld ein 20seitiges Statement ab, warum die TDDL der Literatur schaden würden. Die FAZ befindet, die Fehlurteile der Jury hätten sich in Grenzen gehalten. Peter Wawerzinek hat die Preisträgerin vorhergesagt. Die „Namenlosigkeit“ der TeilnehmerInnen wird bemängelt – wie passt das eigentlich nach dem ebenfalls zyklisch auftretenden Ruf nach neuen Entdeckungen zusammen?

Aufwind für unsere Lieblinge

10. August 2013

Der Buchhandel in Österreich ist im Aufwind.

Ich habe ein paar KollegInnen gebeten mir zu helfen um eine Liste ihrer Lieblingsbuchhandlungen anzulegen. Buchhandlungen, in denen man SchriftstellerInnen antreffen könnte, quasi. In absolut willkürlicher Reihung.

 

http://phil.info/ (Wien)

http://www.literaturbuffet.com/ (Wien)

http://www.hartliebs.at/viewer/start.php (Wien)

http://www.tiempo.at/ (Wien)

Morawa (Wien)

http://www.buchhandlung-frick.at/frick_am_graben.php (Wien)

http://www.buchhandlung-schubert.at/ (St. Pölten, Niederösterreich)

http://www.deralex.at/ (Linz, Oberösterreich)

http://www.heyn.at/home (Klagenfurt, Kärnten)

http://www.buechersegler.at/pages/buchladen/ (Graz)

Bücherstube (Graz)

Thalia

 

Ich bitte um Kommentare und Nachrichten um diese Liste zu ergänzen.

 

Fragen kostet nichts

28. Juli 2013

Liebe Schreibende,

ich weiß, in unserem Kulturkreis spricht man allgemein nicht gerne über Geld (außer über jenes, das andere unserer Meinung nach zu viel haben) – ich tue das jetzt einfach einmal trotzdem, denn man hat schon am Beispiel Sexualität/Verhütung sehen können, welcher Irrglaube sich verbreitet, wenn niemand bereit ist darüber zu reden.

Das ist ein Brief an jene unter euch, die glauben, dass Agenturen Vorschüsse und Verlage Zuschüsse verlangen und diese „Fakten“ an andere Schreibende weiterverbreiten und an jene, denen so etwas eventuell schon erzählt wurde. (Denn solche kommen mir in letzter Zeit vermehrt unter.) Die Wahrheit ist: Agenturen und Verlage verlangen von euch kein Geld im Voraus, ein Verlag verlangt sogar NIEMALS Geld von euch, das machen nur Abzocker und Menschen, die es vielleicht ganz gut meinen, aber irgendwie doch keine Ahnung haben.

Eine Agentur arbeitet auf Erfolgshonorarbasis, d.h. sie bekommt einen Prozentsatz des Geldes, das euer Verlag – an den sie euch vorher vermittelt hat – an euch auszahlt, üblicherweise um die 15 Prozent. Das wiederum bedeutet, dass sie auch kein Geld bekommt, sollte sie euch nicht vermitteln können, was dazu führen müsste, dass Agenturen nur Manuskripte annehmen, bei denen sie auch eine Chance auf Vermittlung sehen, ansonsten machen sie sehr viel unbezahlte Arbeit. Und das Schöne an diesem System: Eure Agentur hat GROSSES Interesse daran euer Manuskript gut zu vermitteln und für euch ein angemessenes Honorar auszuhandeln.

Ein Verlag finanziert die Veröffentlichung eures Buches, weil er der Überzeugung ist, mit eurem Manuskript mindestens kostendeckend arbeiten zu können, und bezahlt den euch zustehenden Anteil nach Veröffentlichung einmal im Jahr zusammen mit einer schriftlichen Abrechnung an euch aus. Das heißt, der Verlag hat GROSSES Interesse daran euer Buch gut zu verkaufen, sonst macht er Verlust.

Einmal kurz nachgedacht: Warum sollte jemand, der schon im Voraus Geld bekommen, und sich dabei zu wenig bis nichts verpflichtet hat, außer eben euren Text ein paar Mal per E-Mail zu verschicken, oder eben euren Text, so wie er ist, billig zwischen Buchdeckel zu drucken, ja warum sollte so jemand noch viel für sein Geld arbeiten wollen?

Merkzettel:

Agentur -> Erfolgshonorar nach Vermittlung (auf Basis der Auszahlungen des Verlages)

Verlag -> zahlt euch euren Anteil einmal jährlich aus (auf Basis der vereinbarten Prozente am Verkaufspreis)

Im Zweifelsfall den Vertrag von eurer Interessensvertretung (in Österreich der IG Autorinnen Autoren) prüfen lassen und andere bei Agentur/Verlag gelistete Schreibende nach ihren Erfahrungen befragen.

Viel Glück.

Klagenfurter Notizen, die Tage der deutschsprachigen Literatur 2013, Rahmenprogramm

8. Juli 2013

Achtung, es folgt exzessives Namedropping.

Die lustigsten Dinge stehen natürlich nicht im Notizbuch, im Lachen fällt mir das Notieren so schwer.

Frage am Eröffnungsabend Ijoma Mangold nach der Farbe seiner legendären Badehose und hoffe nachträglich, dass er das nicht allzu befremdlich fand.

Zu lange mit Nadine Kegele geredet, zu spät in das Studio gegangen, meinen eigentlich reservierten Platz nicht mehr bekommen.

Michael Köhlmeier ist bei seiner Eröffnungsrede im Fernsehausschnitt ganz in Weiß und deshalb eine durchaus überirdische Erscheinung. Er liest uns eine Fauser-Messe und MRR rückwirkend ein bisschen die Leviten. Leicht verbissene „Jetzt erst Recht“-Stimmung allgemein und mehr Anwesende als im Vorjahr.

Thomas Klupp und ich schleichen lächelnd umeinander herum, weil wir beide denken, wir hätten da jemanden erkannt, und uns nicht sicher sind. Ich hole eine Flasche Frizzante von der Bar und teile mit Julya Rabinowich und Co.

Heimkommen: 2 Uhr morgens.

Aufstehen: 8 Uhr früh.

Donnerstagmorgen: Jo Lendle nimmt den Tisch als Teller und erklärt mir: Brunch ist Brunch. Im Schriftstelleratelier haben sich 10-15 geladene Gäste zum Stadtschreiberinnenbrunch eingefunden, Julya Rabinowich (die das Brot bringen sollte) hat etwas verschlafen.

Donnerstagabend: Bürgermeisterempfang. Das Buffet ist gut, das muss bleiben. Ein gewisser Herr Unseld stellt sich mir vor. Ich sinke dieses Jahr nicht im Rasen ein, überhaupt tragen auffallend viele Damen für diesen Abend flaches Schuhwerk. Ich lerne Tiffy kennen, Hund der Herzen.

Heimkommen: 2 Uhr morgens.

Aufstehen: 8 Uhr früh.

Freitag: Wir entwickeln Ideen für den Fortbestand des Bachmann-Preises, zum Beispiel System Titelverteidigung: Gewinner oder Gewinnerin muss nächstes Jahr erneut antreten. (Eventuell mit Wanderpokal.)

Meine Muffins schaffen es bis in den Artikel der „Kleinen Zeitung“ über den ersten Lesetag.

Michaela Monschein wird inoffiziell mit einem kleinen Sektempfang verabschiedet, organisiert von Angela Leinen.Ich schlage Thomas Keul (Volltext) vor, doch die Quizfragen des Bachmann-Song-Contestes, soweit möglich, abzudrucken. Um 1 Uhr morgens fand er die Idee noch gut, hoffe er weiß das noch.

Heimkommen: 3 Uhr morgens.

Aufstehen: 8:30 Uhr früh.

Samstagnachmittag: Clemens Setz muss auf Kathrin Passigs Gepäckträger mit zum See, keine Widerrede. Sieg in der Kategorie Stein (und Style) beim Bachmann-Wettschwimmen, ex aequo mit Autor Martin Fritz. Auf einem Hello Kitty – Mini – Schlauchboot. Ich glaube ja, Martin ist nicht so schnell geschwommen, wie er gekonnt hätte. Danke, Martin. Nun gibt es Befürchtungen, Bilder davon könnten in der ORF Sendung „Kulturmontag“ auftauchen.

Ijoma Mangold gefragt, ob er Dreadlocks haben möchte – er verneint. (Und weiß nicht, was „das da“ auf meinem Kopf eigentlich ist. Weil er mit einem Gummidelphin schwimmen ging, verzeihe ich ihm das.)

Samstagabend: Sieg beim Bachmann-Song-Contest, mit dem Team „Flöte aktuell“, bestehend aus: Kathrin Passig (Bachmannpreisgewinnerin), Wolfgang Tischer (literaturcafe.de), Alberto Balsam aka @mitnichten auf Twitter (der Denis Scheck von morgen), Martin Fritz (Autor von Texten über Eichhörnchen und Goldhendl, FM4 Wortlaut Gewinner 2009), Tim R. Zazzara (FM4 Wortlaut Gewinner 2012), Telefonjoker Evelyn Steinthaler (Milena Verlag) und mir. Wir gewinnen eine Melone und zum Glück keine der japanischen Klo-Hosen. Die Melone muss ein Blitzlichtgewitter über sich ergehen lassen und findet sich schnell auf Twitter wieder.

Herr Wrabetz (ORF, Beinahe-TDDL-Abschaffer) taucht in Begleitung der Jurymitglieder am Lendhafen auf und beteiligt sich an der #bbleibt-Aktion. Zuerst vermuten wir einen zu hohen Alkoholisierungsgrad bei ihm oder bei uns, aber es ist wahr.

Daniela Strigl besucht zum allerersten Mal das Theatercafe und trifft auf Vroni. Es gibt keinen Riss im Universum, kein Messias erscheint, die Welt geht nicht unter. Wir sind alle ein bisschen enttäuscht, sagen aber nichts.

Spricht Tex Rubinowitz mit der Theatercafe Vroni, strahlt sie kurz, und sieht ganz aus wie Maria Hofstätter.

Heimkommen: 2:30 Uhr morgens.

Aufstehen: 9 Uhr früh.

Sonntag: Ich bin eine literarische Wahrsagekugel und zum Umfallen müde. Die TDDL wurden auf 5 Kontinenten in 60 Ländern verfolgt und die Petition für ihr Bleiben haben ungefähr 6000 Menschen auf Facebook unterstützt. Herr Spinnen grüßt in der Abschlussrede seine Mutti.

Fazit Kathrin Passig: Die lustigsten TDDL seit Jahren.

Cordula Simon droht an, mir doch noch das Wodkatrinken beizubringen. Tiffy umtanzt Burkhard Spinnen, als hätte er die Taschen voll Hundekuchen.

Ich denke mir, dass es von außen natürlich so aussehen muss, als wäre der Literaturbetrieb eine Vettern- und Cousinenwirtschaft, in der jede jeden kennt, nur lässt es sich bei Veranstaltungen wie dieser eben nur mit äußerster Asozialität vermeiden ein paar Leute kennen zu lernen. Sieben Jahre, dann kennst du alle, sagt mir die Pressedame meines Verlages.

Beim Abfahren beginnen wir die Tage bis zum nächsten Mal zu zählen.

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