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PS: Mir wär’s wirklich lieber du würdest nicht…

1. November 2011

…einen Tag nach Einsendeschluss einreichen. (Auch wenn dein Text gut ist – es gelten die selben Regeln für alle.)
…ein (bereits realisiertes) Projekt einreichen, um das es gar nicht gehen soll, nur um zu beweisen, dass du im Grunde schreiben kannst. (Das ist ein Arbeitsstipendium, ich will doch lesen woran du im Moment arbeitest!)
… glauben, dass ich mir den Text selbst vorstelle. (Danke für das tolle Exposé, aber würdest du bitte auch eine Textprobe beilegen?)

[Drei weitere Bitten. Aus der Reihe: Literaturstipendienbewerbungen. (Die Jurysitzung hat übrigens bereits stattgefunden.)]

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6 Kommentare leave one →
  1. 1. November 2011 19:15

    Sie sind sehr streng

    • frautravnicek permalink*
      1. November 2011 20:00

      Liebe Frau Jancak, das hat eigentlich nichts mit mir oder einer gewissen Strenge zu tun, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Abgesehen davon, dass diese drei (zwei) Dinge (also pünkltiches Einsenden und Arbeitsproben aus dem eingereichten Projekt) in so gut wie jeder Ausschreibung gefordert werden…

  2. 2. November 2011 05:41

    Sie haben natürlich recht, daß man pünktlich und zuverläßig sein sollte, aber die Menschen und Post sind das oft leider nicht, halten keine Termine ein und merken sich die einfachsten Sachen nicht und natürlich kann, soll, man das äußern, schon damit man keine Depression und keine Magengeschwüre bekommt. Ich habe ich mich nur gewundert, daß Sie das artikulieren, aber Sie sind noch jung und haben den Windmühlenkampf noch nicht aufgegeben, zucken noch nicht die Achseln und legen die nicht ausschreibungkonformen Texte nicht einfach weg.
    Auf der anderen Seite denke ich wieder, daß gerade bei Stipendien und Preisen, wo sich ein paar hundert Leute, um zwei drei Stück bewerben, ohnehin ein großer Druck herrschen wird, alles richtig zu machen, um eine Chance zu haben, durch die Möglichkeit des Internets bewerben sich aber vielleicht auch wieder Leute, deren Mappen, Texte und Projekte nicht so perfekt sind oder die die Sache nicht so ernstnehmen…
    Mir haben Jurytätigkeiten eigentlich immer großen Spaß gemacht, schon wegen der Vielfalt der neuen Texte, bei den menschlichen Unzulänglichkeiten bin ich vielleicht toleranter, obwohl es mich beispielswiese auch immer ärgert, keine Antwort auf Mails zu bekommen, da es doch so schnell und einfach geht auf „reply“ zu drücken..
    Aber vielleicht haben Sie außer Ärger, auch ein bißchen Freude an den Texten und dem Literaturbetrieb mitgenommen, das würde ich Ihnen wünschen

    • frautravnicek permalink*
      3. November 2011 16:24

      Weil die Post auch langsam sein kann, gilt bei den meisten Ausschreibungen ohnehin der Poststempel… So auch hier. Und ich artikuliere das alles, eben weil die nicht konformen Texte natürlich weggelegt werden – und ich glaube, dass viele gar nicht so genau darüber nachdenken, was bei manchen schade ist. Der ein oder andere Punkt gehört auch erwähnt, weil es einen traurig macht, so etwas zu sehen. Aber natürlich hat die Arbeit auch Freude gemacht 🙂

  3. Gustav Gans permalink
    5. November 2011 17:01

    Hallo,
    wer hat/wird die beiden Stipendien denn bekommen? Darf das schon verraten werden und falls nicht, ab wann wird es verraten?

    • frautravnicek permalink*
      5. November 2011 17:27

      Wer die beiden Stipendien zugesprochen bekommen hat und überreicht bekommen wird, das darf ich, glaube ich, hier nicht verraten. Ob sie es selbst schon wissen, das weiß ich auch nicht. Ich denke, das Land NÖ wird allen Bewerberinnen noch schriftlich eine Mitteilung zukommen lassen…

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