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Notizen. PS zu den TDDL 2011.

20. Juli 2011

Zum Argument der Rollenprosa: Wenn man nur einen Text des Autors / der Autorin kennt, woher weiß man dann, ob er schauspielert? Vielleicht ist die angebliche Rolle auch nichts anderes als ein ernstgemeinter Stil.
Um genau das herauszufinden, lässt man sich den Text eben bei den TDDL vorlesen. (Ich werde nie das Gesicht einer Jurorin bei einem Jugendliteraturwettbewerb vergessen, die den Text der von ihr ausgewählten Preisträgerin zum ersten Mal von eben dieser vorgelesen bekam – und feststellen musste, dass das ernstgemeint war und keineswegs „gespielt“.) Man hofft also in der Lesung zu erkennen, ob das ernst ist. Oder dass schon das Vorstellungsvideo einen Hinweis darauf gibt…. Nur manchmal bleibt die Grenze eben unscharf und die Rollenprosa ein beliebtes Argument für wahrhaftige Qualität fragwürdiger Passagen.

Im Nachhinein betrachtet muss ich gewisse Ähnlichkeiten zwischen Bachmannpreis-Wettlesen und dem Eurovisions – Song Contest erkennen. Ich stelle diesen Hinweis einmal in den Raum – freie Assoziationen erwünscht! (Gerne auch als Kommentar)

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One Comment leave one →
  1. 21. Juli 2011 08:56

    Ja das mit der vielen Rollenprosa habe ich auch nicht ganz verstanden, ansonsten habe ich die Jurydiskussion heuer als eigentlich sehr kompetent und gut gefunden, es wurde auch niemand wirklich herunter gemacht, was ebenfalls sehr angenehm war

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