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PreisträgerInnen und ihre Probleme – TDDL 2011 / Preisverleihung

10. Juli 2011

Das größte Problem als Preisträgerin kann sein, dass man nicht alles, was man bei der Verleihung überreicht bekommt, selbst zurück zum Platz tragen kann. (Wie Nina Bußmann)
Maja Haderlap hat, wie von den meisten erwartet, den Bachmannpreis gewonnen. Irgendjemand im Saal hat während der Abstimmung „Oh Nein“ gerufen – wie das zu interpretieren ist, weiß ich nicht. Weitere Preisträger waren verdient Popp und Randt. Siegerin der Herzen ist auf jeden Fall Julya Rabinowich, die dann am Ende der Abstimmung knapp preislos ausging.

Linus Reichlin hat den Preis der Riesenmaschine bekommen und sich darüber sehr gefreut, auch wenn er nicht auf der Shortlist der Jury war. Den Publikumspreis gab es (wie erwartet) für Thomas Klupp und so wurde am Ende die breitestmögliche Preisstreuung erreicht. Schön, denn so wird das mögliche Glück maximiert.

Die Grundstimmung war sehr positiv (auch in der offiziellen Berichterstattung) – man ist sich einig, es war kein schlechtes Jahr. Ich glaube, das ist auch nicht so oft der Fall.
Für mich selbst überlege ich, ob ich nicht einmal ein Jahr ohne Multitasking versuchen sollte und den Texten dadurch dan Raum zugestehe, den sie verdienen. Denn oft ist die (falsche) Einschätzung unserem eigenen Unvermögen sich auch einmal für einen Text anzustrengen geschuldet.

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