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Frau Travnicek bei der langen Nacht der Museen und mehr

5. Oktober 2010

Ich war letzten Samstag bei der langen Nacht der Museen ausnahmsweise nicht literarisch unterwegs, obwohl ich es immerhin jedes Mal irgendwie schaffe Kultur mit Essen zu verbinden (Schokokuchen von Demel: teuer und für Diabetiker tödlich, Ausstellung bei Demel: auch sehr viel Zucker, aber das lange Anstellen nicht ganz wert). Außerdem war ich in der Albertina bei Picasso, im Schmetterlingshaus (jaja ich und die Natur, das ist so bei Landkindern) und – noch einmal Natur – im Naturhistorischen Museum bei der Führung „Leichen im Keller“. Die Leichen waren dann die Fossilien im 4. Untergeschoss, auch sehr sehenswert, vor allem mit einem Professor, der die Dinge mal eben quer durch den Raum balanciert, und das sind immerhin Stücke die teilweise mehrere Kilo wiegen. O-Ton:  „Nein, das ist nicht so alt, nur 11 Millionen Jahre… das da, das ist alt, ca. 300 Millionen Jahre… “ Und nein, es macht auch nichts, wenn man es etwas unsanft wieder ins Regal zurückfallen lässt. Ich und meine Freunde haben die Nasen gleich auch noch in ziemlich viele eigentlich geschlossene Schubladen gesteckt, wenn wir schon einmal da waren. Ein paar Skelette gab es am Ende dann doch auch noch.

Info: Aber ich war nicht nur physisch, ich war auch „textlich“ vertreten und zwar wurde mein Artikel („Kunstkrimi“) aus dem aktuellen SCHAU Magazin öffentlich vorgetragen.  Hab ich leider versäumt, aber ich kenns ja.

Vielleicht kennt sich ja jemand  von den LeserInnen aus: Wenn eine Lektorin über ein Kinderbuch-Manuskript sagt, es würde ihr sehr gut gefallen und sie würde sich nach dem Urlaub melden und man schickt dann nach Ende dieses Urlaubes eine Mail mit einem Vorschlag wer der Illustrator sein sollte und darauf erhält man die Antwort er würde leider nichts ins Programm passen – heißt das, die Lektorin möchte das Manuskript veröffentlicht sehen? Ich tendiere zu einer positiven Antwort.

Nach Ende des Sommers habe ich noch einmal darüber nachgedacht, wer denn nun aller von den österreichischen Autorinnen und Autoren  im Laufe des letzten Jahres bzw. der letzten zwei Jahre seinen/ihren Verlag gewechselt hat und das sind schon einige. Woran das wohl immer liegt? (Auch das könnte eine interessante und witzige Idee für eine Anthologie sein: „Mein Verlag und ich, ich und mein Verlag“) Sogar Clemens Setz, aktueller Vorzeige-Jungautor und mit Residenz sehr erfolgreich, wird ja in Zukunft bei einem anderen Verlag zu finden sein…

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