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„Mach es anders.“

15. März 2010

Ich bin sicher nicht katholisch. Ich war jahrelang Ministrantin, ich habe die Bibel gelesen, ich bin ausgetreten. Trotzdem habe ich zu einem besonderen Termin diese Woche zugesagt: Ich werde am Freitag in das Stift Melk fahren und bei der Präsentation des Buches „Der Weg des Raben“ von Altabt Burkhard den ebenfalls anwesenden Paulo Coelho kennen lernen. Als ich gefragt wurde, ob ich die exklusive Einladung dorthin annehmen möchte, wurde mir im selben Atemzug mitgeteilt, dass einige andere AutorInnen/BloggerInnen wegen der Thematik (Kirche) abgesagt hätten.

Ich mache es anders – ich werde hinfahren. Und ich werde hier und auch auf Facebook und twitter etwas darüber schreiben, es können also alle dabei sein. Vielleicht möchte ja jemand etwas dazu schreiben, ja, vielleicht hat ja der eine oder die andere eine wichtige Frage, die ich eventuell stellen kann. (Auf Facebook werde ich übrigens dazu drei handsignierte Exemplare des Buches von Burkhard Ellegast verlosen.)

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2 Kommentare leave one →
  1. Gerhard permalink
    16. März 2010 10:51

    Liebe Cornelia!

    Ich kann Dir da nur recht geben, Zeiten der Sippenhaftung sollten eigentlich der Vergangenheit angehören.- Und, eigentlich sollte man durch seine Meinung glänzen und nicht durch Abwesenheit.

    Liebe Grüße
    Gerhard

    P.S.: Außerdem eignen sich doch Klöster und deren Institutionen ideal für Romanvorlagen!

  2. 16. März 2010 13:43

    Was ist das für ein Buch das da vorstellt wird, ein Roman, die Biografie des Abtes, die Beschreibung des Stiftes?
    Offensichtlich wird sehr viel Aufwand mit den Exclusiveinladungen ect. gemacht, das können sich die gewöhnlichen Autoren nur wünschen und ansonsten ist die katholische Kirche eine Institution mit sehr starken Regeln, eine davon ist das Zölibat und das ist meiner Meinung nach mitbeteiligt, an den Mißbrauchsgeschichten, über die wir jetzt staunen.
    Da hilft nur Aufklärung und selbstbewußte Kinder, die dem Pater auf die Finger klopfen und laut schreien „Ich will das nicht!“
    Eine Buchpräsentation deshalb zu boykottieren hilft nicht und ob es sich bei dem Buch um große Literatur handelt, werden Sie berichten.
    Ich kann sowieso nicht kommen, da ich morgen schon nach Leipzig fahre und da wird ja Freitag Abend, wenn es noch so ist, wie es mal war, am blauen Sofa , der Preis der Literaturhäuser vergeben, das ist auch sehr interessant und man bekommt Wein und Brezel.
    Viel Spaß, vielleicht laufen wir uns am Sonntag über den Weg, sollte ich da nicht im Wald spazierengehen oder die Innenstadt besichtigen, aber Bärlauch gibt es heuer ja noch nicht.

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