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Linzer Lesebühne

12. März 2010

Gestern Abend habe ich einen kleinen Ausflug nach Linz unternommen. Ja, einen sehr kleinen Ausflug: Ich bin länger mit dem Zug gefahren, als ich dann überhaupt in Linz war. Die Linzer Lesebühne „Text and the City“ im Roten Krebsen hat mich nämlich als Gästin eingeladen – ein sehr charmanter Abend. Die Bezahlung war mehr als abenteuerlich, aber das muss man auch manchmal mitmachen, damit man nicht vergisst, wie schwer man es als Autorin eigentlich hat. (Darum hier gleich ein Aufrug an die Zuständigen: Wenn die lieben Leute der Lesebühne bald um Förderungsgelder ansuchen, dann bitte bewilligen!)

Die Lesungen sind nämlich nicht nur gut besucht, das Lokal genauso ein angenehmes Stück neben der Spur wie die Texte, sondern auch die Geldbeschaffungstaktik ist unglaublich kreativ. Alle Lesenden spenden jedes Monat selbst Gegenstände für eine Tombola, für die während der Lesung Lose erworben werden können. Unter den Preisen finden sich viele Bücher, aber auch sehr unkonventionelle Dinge wie Melonenbällchenmacher und dergleichen. Von diesen Einnahmen und mit einer kleinen Auswahl an Tombola-Gegenständen werden momentan die Gäste bezahlt – so besitze ich jetzt unter anderem chinesisches Falschgeld im Wert von 5 Millionen Yuan.

Wer also in Linz wohnt soll dort ruhig einmal vorbeischaun, einen interessanten Abend verbringen, auch einiges zu Lachen haben und vor allem viele Lose kaufen!

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