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Vieles und noch Meer

12. Dezember 2009

Diese Woche war ich bei einem „Live-Hörspiel“ der ersten Wiener Hörspielmanufaktur im Metropoldi. Ein Hörspiel live „ansehen“? Ja, auch das geht. Ist dann fast wie Theater, mit Liedern zwischendurch, und man kann es auf CD kaufen. Auf  jeden Fall sind ich und eine Freundin gemeinsam mit „Huach zua“ im Metropoldi „Ans Meer“ gefahren und es war wirklich eine gelungene Aufführung. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte bei der Hörspielmanufaktur vorbeischaun. Ich habe auch schon Gerüchte gehört, dass es im Frühjahr weitere Live-Termine geben soll.

Am Donnerstag war ich dann gemeinsam mit Freunden von der ÖBR im Yak&Yeti, das ist ein nepalesisches Restaurant mitten in Wien. Und was für eines! Absolut empfehlenswert. Wer allerdings eine Koriander-Allergie hat, der sollte das besser beim Bestellen angeben 🙂 Wer gerne einmal ohne Schuhe, im Schneidersitz, nur mit den bloßen Fingern Dhal essen möchte, der ist hier absolut richtig. Lecker. (Ich habe ja so eine Vorliebe für Essen, dass mir schon öfter nachgelegt wurde, doch endlich einen Restaurantführer oder dergleichen zu schreiben – ich habe beschlossen meine Restauranttipps lieber per Blog an die Menschheit zu bringen…)

So voll wie das Yak&Yeti war, so leer ist zur Zeit das Audimax. Aber ich versteh das. Ich meine, man kann nicht immer wieder genau das gleiche diskutieren. Am Ende war man mit den Themen schon vom 100sten ins 1000ste gekommen. Dafür hat sich der Protest europaweit ausgebreitet und sollte einmal allen zu denken geben, auf welche Bildungsbasis wir die Welt der Zukunft stellen möchten. Ich hoffe stark, dass es wenigstens wir morgen schaffen, wenn diese Generation Politiker es noch nicht schafft: An den richtigen Stellen zu sparen. Es ist schade, aber wenn sowieso nicht zugehört wird (5 Minuten Redezeit für riesige Probleme verschiedener Art) und nichts getan wird (außer wieder mal ein Ausschuss gebildet) dann ist das frustrierend. Die logische Konsequenz, die in der Geschichte immer wieder auch zu sehen war, wäre die Radikalisierung der Protestes, was zum Glück nicht passiert ist. Hier waren nämlich Leute, denen es nicht um Zerstörung geht, sondern um Aufbau. Und das Traurige daran ist, dass sich später die meisten an das aktive Protestmonat, dass so viel Aufmerksamkeit erhalten hat, so viel produziert hat und die Macht der neuen Medien den alten erst bewusst gemacht hat, nicht erinnern werden können. Sondern nur daran, dass wieder einmal die Dinge im Sand verlaufen sind, nichts passiert ist und das Geld im Sandstein der österreichischen Bürokratie versickert ist, bevor es weit genug den Hang hinunter rinnen konnte.

Aufgeheitert hat mich in der Enttäuschung darüber dann die Milena Verlagsvorschau, wo ja schon die Anthologie von der Mieze Medusa und mir beworben wird und das fast fertig geschriebene vierte Kapitel eines neuen Romanes.

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