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Im Literaturhaus

19. November 2009

Gestern abend waren Herbert Rosendorfer und Elisabeth Schawerda im Literaturhaus Wien zu hören, an einem Abend veranstaltet vom Österreichischen Schriftstellerverband. Das Publikum war dabei so zahlreich, dass quasi „angebaut“ werden musste, Professor (!) Rosendorfer war trotz stimmlicher Probleme (ihn plagt wohl eine Verkühlung) ausgesprochen witzig, ironisch und textlich voller Charme. Ich habe das Recht ergattert sein neues Buch für die Zeitung des ÖSV (hat manchmal auch nichts mit Skifahren zu tun) zu rezensieren und bin schon sehr gespannt auf eine durchgehende Lektüre. Im Anbetracht der momentanen eBook Reader Testwoche wäre es wohl angebrachter es als eBook zu lesen, so weit gehe ich aber doch nicht.

Elisabeth Schwaerda las Gedichte von Venedig, erschienen beim lieben Toni in der Edition Thurnhof, der war dann natürlich samt Gattin auch anwesend. Nach der Lesung meinte die Frau Doktorin (!) zu mir, heute würde ich aber wirklich wie eine Hexe aussehen. Das schreibe ich jetzt nur, weil das mittlerweile öfters die Damen der Literatur zu mir sagen, meistens beeilen sie sich anzufügen natürlich wie eine der hübschen modernen und nicht dem klassischen Hexenbild entsprechend.

Mir ist schon bei meiner Lesung der ÖSV damals im Literaturhaus aufgefallen, dass der Verein eine überaus hohe Konzentration an AkademikerInnen aufzuweisen hat, ich war die einzige am Podium ohne Mag. oder Dr. oder was auch immer. Aber ich hole ja auf 🙂

Elfriede Haslehner war auch da, wieder unübersehbar mit flammend rotem Haar, wir haben uns glaube ich zum ersten Mal richtig unterhalten, waren gleich per du und die Elfriede hat mir einen kleinen Mundartgedichte-Band geschenkt. Und noch ganz viele andere Leute waren natürlich auch da, die ich jetzt nicht alle einzeln nennen kann, das ist ja hier kein Personenverzeichnis, nicht wahr.

Auf alle Fälle habe ich an diesem Abend die Erkenntnis gewonnen, dass der Humor des Herbert Rosendorfer generationsübergreifend funktioniert und freue mich schon auf das Buch, dass hoffentlich bald den Weg in meinen Briefkasten findet. Von der eReader Front ist zu vermelden, dass ich in den letzten zwei Tagen schon 100 Seiten auf dem Gerät gelesen habe, ungewohnt ist dabei nur das Gerät zu halten, weil es sich doch anders hält als ein Buch. Sehr praktisch für mich kurzsichtige Person ist hingegen die Funktion, mit der man ganz einfach den Text größer machen kann ohne dass die Seite dadurch aus den Fügen gerät. Aber mehr dazu im eigenen Bericht.

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