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Von Stinkestädten und „Ich bin virulent“.

15. Oktober 2009

Die St.Pöltner freuen sich ja seit kurzem, dass ihre im Aufbruch befindliche Stadt nicht mehr stinkt. Nun: Auf dem Weg vom Wochenwien ins Wochenendniederösterreich komme ich seit über drei Jahren durch Tulln und muss den Tullnern leider sagen: Jetzt habt ihr die A-Karte (eh schon wissen). Zwar ist der Geruch der Zuckerbude (Zuckerfabrik) angenehmer als der altbekannte Glanzstoff-Duft, allerdings um einiges intensiver. Nachdem es keine Vollzeitstinkestadt mehr gibt hat Tulln nun einen neuen (Teilzeit)Job.Was lernt man daraus? Nur mehr Brauerein bauen. Denn in Ottakring in der Nähe der Brauerei riecht es wie in Charlie’s Schokoladenfabrik. Vielleicht gibt es also in Zukunft bald ein Tullnerbräu.

Im heutigen E-mail-Wechsel mit meiner Lektorin tat ich mein Erstaunen über das Aufscheinen von „Fütter mich“ in diversen Lesecommunities kund und sie meinte, ich wäre ja im besten Sinne virulent. Also nicht ich, sondern das Buch. Lektorinnen müssen solche Wörter kennen, HTL-ausgebildete Autorinnen  nicht.  Aber das Internet weiß alles: Medizinisch gesehen ist „Fütter mich“ also ansteckend. Gute Eigenschaft für Literatur, oder nicht? Die anderen Synonyme sind eher nicht so positiv belegt, aber „im Aufruhr“ darf die literarische Welt gerne in Bezug auf mein Buch sein. Dass dieser (kleine) Aufruhr auch bis nach Deutschland geht, ist hier ganz klar zu sehen – im Kulturteil von jetzt.de (der jungen Seite der Süddeutschen Zeitung).

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