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Fm4 Wortlaut und Rezensionen.

6. Oktober 2009

So. Also Dritte beim Wortlaut 09. „Da wär‘ ma scho mal besser gwes’n, net woa?“

Nein, waren wir nicht. Der Text ist mein absoluter Liebling und die Jury mochte ihn auch. Wer etwas darüber lesen will und wie Zita Bereuter meine Reaktion auf die Nachricht verpetzt, kann das hier tun.

Beim Radio FRO gibts noch eine etwas verspätete Rezension zu „Aurora Borealis“ (in dem ja auch der zweitplatzierte Text vom Wortlaut 06 ist). Zu hören ist die ganze Sendung hier. Ein paar schöne Sätze, eigentlich schon aus einer älteren Sendung aber hier wiederholt: „Cornelia Travnicek ist eine beobachtend Schreibende. Eine, die sich darin versteht, Details in Erzählungen einfließen zu lassen, so selbstverständlich und unaufdringlich, dass die Texte alleine dadurch an Plastizität gewinnen. Und die Sprache ist ein eigenes Land, ohne Zäune ringsum.

Bei Eva Jancaks Literaturgeflüster gibt es einen Lesebericht/Rezension zu „Fütter mich“, wer auch das lesen will, hier bitte. Und auch von ihr ein paar schöne Sätze: „Ein geballtes Potential an Katastrophen, sprachlicher Schönheit und menschlichen Abgründen von einer hoffentlich nicht selbst so überforderten jungen Frau in hundertsechzehn Seiten eingepackt, die den Leser, die Leserin sprachlos, ratlos machen müßten, wären wir ein solches Überangebot an unbegreiflichen Grausamkeiten nicht so gewohnt, daß wir uns distanzieren und abschalten können, weil wir uns sonst wahrscheinlich übergeben oder die kitschig geilen Schaumrollen in uns hineinstopfen müßten, umgeben von dem Elend dieser schillernd schaurig schönen Welt.“ Ein Buch, bei dem die Rezensentinnen poetisch werden 😉

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4 Kommentare leave one →
  1. 6. Oktober 2009 19:56

    Gratulation, werde am Donnerstag zu der Lesung kommen und ein kleines bißchen denke ich auch an 890 übergebliebenen Frustrierten

    • frautravnicek permalink*
      7. Oktober 2009 07:49

      Dann sehen wir uns ja morgen.
      Für 890 Leute gilt: Neues Jahr, neues Glück. Oder vielleicht doch in die Trafik gehen und „Einmal Goldhendl“ verlangen (siehe Anthologie, Text von Martin Fritz). Für mich nicht mehr – ich mach den Platz frei.

      • Eva Jancak permalink
        7. Oktober 2009 08:24

        Tun Sie weiter, das ist nicht das Problem, sondern meiner Meinung nach eher das, das der erste Platz wahrscheinlich nur ein Zufall ist und es daneben sicher noch sehr viel anderes sehr Interessantes gibt, das man auch kennen sollte.
        Und gibt es die Anthologie wirklich in der Trafik?

  2. frautravnicek permalink*
    7. Oktober 2009 09:01

    nein, nicht die anthologie. das „goldhendl“ – ein rubbellos.

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