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St. Pölten – quo vadis?

2. Oktober 2009

Hoffentlich in ein Zeitalter, in dem meine Emails beantwortet werden.

Weil ich zwar mittlerweile mehr als 80% meiner Zeit in Wien verbringe (und so richtig wienerische Sachen mache wie durch den Aupark zu joggen und beim türkischen Supermarkt meine Melonen zu kaufen) und Wien nicht mehr missen möchte, aber im Grunde nicht leugnen kann St.Pöltnerin zu sein, irgendwie, war ich heute auf der Veranstaltung „Quo vadis St.Pölten“ im Cafe Publik, das ja ganz neu beim Festspiehaus dabei ist.

Eine fast reine Herrenrunde hat sich am Podium darüber unterhalten was gut ist und wo St.Pölten eben so hingeht, wir im Publikum haben ganz offen gesagt, was wir gerne wollen (nämlich dass die Züge auf der Westbahn alle in St.Pölten halten, jawohl!) und am Ende waren alle irgendwie dezent auf Revolution eingestimmt, Adressen und Namen wurden ausgetauscht, vielleicht werde ich in eine Sendung vom Campus Radio der FH St.Pölten eingeladen – schön ist das.

Der Herr Bitsche von Residenz war auch da und wie selten hat man schon einen Verlagschef um ihn spät abends bei einem Glas Wein noch das ein oder andere zu Gehör zu bringen, darum habe ich gleich einen meiner Freunde für ein zukünftiges Verlagspraktikum verkuppelt und selbst etwas über das noch sehr geheime Kinderbuchprojekt gemeinsam mit einem gewissen Shortlist-nominierten Jungautor erzählt. Beides wurde mit Wohlwollen aufgenommen, schöne Aussichten für die Zukunft also.

Ansonsten ist mitzuteilen, dass der Milena Verlag im Frühjahrsprogramm eine von mir und Mieze Medusa herausgegebene Anthologie veröffentlichen wird. Ich liebe ja diese „Verlagsfreiheit“,  dass wir alle mit allen ein bisschen was machen und dieses wunderschöne Konglomerat bildet den enthusiastischen, motivierten und kreativen Nachwuchs der österreichischen Literatur ab, der sich so ganz ohne Konkurrenzdenken und mit Offenheit in Gemeinschaftsprojekte stürzt und das nebenbei über diverse, teils schon überkommene Vereinsgedankengrenzen und Verlagselitedenken hinweg.

Die Jurysitzung für den Schreibbar Literaturwettbewerb haben wir auch sehr positiv über die Bühne gebracht, indem alle ihren Favoriten aufgeben mussten und sich beim Rest zusammenraufen, bis wir uns kollektiv auf die Preisverleihung freuen konnten.

Friede, Freude, Palatschinken.

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