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Bevor es vorbei ist. TDDL09 III.

27. Juni 2009

Bei dieser Diskussion eben in der Mittagspause, da stellt es mir als Jungautorin, Nachwuchsschriftstellerin, was auch immer, oder eben nur als Schreibende in dieser Zeit, alle Nackenhaare auf. Früher war alles besser und was weiß ich, es gibt keine großartigen Autoren mehr, die überhaupt kommen würden, und so weiter.

Das ist das Gute am Bachmannpreis. Warum? Weil man da eine Wut im Bauch bekommt, weil man sich auf einer Ebene auch persönlich angegriffen fühlt, selbst kritisiert als Schaffende. Und weil man es dann besser machen möchte. Man möchte hingehen und alles bis jetzt Geschriebene aus dem Regal werfen um Platz zu machen für neue Manuskripte, für Texte, vor denen diese Kritiker verstummen mögen, mit einem vor Staunen offen stehenden Mund.

So treiben uns diese vier Tage durch ein neues literarisches Jahr, nur um unsere Kollegen im Jahr darauf wieder beim Scheitern vor den Augen der Jury zu beobachten, mit den Fingernägeln in unsere Handflächen gepresst – unser Schaffen ist ein Kreis.

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3 Kommentare leave one →
  1. 28. Juni 2009 13:23

    Ja, es besser machen und vor allem: weiter machen. Das spornt wirklich an.

  2. Eva Jancak permalink
    28. Juni 2009 14:02

    Ich hab im literaturgefluester. wordpress.com unter „Klagenfurt 09 “
    was darunter geschrieben. Alle Gute für das nächste Jahr!

    • frautravnicek permalink*
      29. Juni 2009 06:41

      Liebe Frau Jancak, vielen Dank, ich werde es natürlich auf alle Fälle (beim Literaturkurs) wieder versuchen.

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