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Meine Fahnen im Wind.

16. Juni 2009

Da sind mir doch glatt meine Druckfahnen „verloren gegangen“. Dachte, ich könnte sie am Freitag gleich direkt aus dem Postkasten in Wien mit nach Berlin nehmen, literarisches Wochenende quasi. Doch dann war da nichts. Heute habe ich sie in Niederöstrerreich auf meinem Schreibtisch entdeckt, so kanns gehen, wenn man zu viele Adressen hat und an drei Orten gleichzeitig wohnt.

Druckfahnen sind immer wie eine erste Begegnung mit dem Buch, man weiß ungefähr wie es aussehen wird, aber eben noch nicht sicher und vor allem sieht es gebunden wieder ein bisschen anders aus. Das ist ein wenig wie der letzte Ultraschall eines Kindes vor der Geburt: Man weiß schon, ob alles dran ist, was dran sein soll.

Mein Problem am Korrekturlesen ist wie immer, dass ich im Inhalt verloren gehen (ja, das hat sich sein den Deutsch-Schularbeiten nicht geändert!). Ich fange also an zu lesen, mit dem Vorsatz sehr konzentriert auf Rechtschreibung und Druckfehler und dergleichen zu achten und dann bin ich beim dritten Satz und schon bei der Figur, in der Handlung, bei der Frage ob sich Stimmung aufbaut. Kann man wohl nichts machen, zum Glück gibt es Dorothea.  Einen Dank an den Literaturgott, der die Lektorinnen erschaffen hat.

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One Comment leave one →
  1. 18. Juni 2009 09:42

    korrekturlesen ist doch prima. eins der 50 schönsten dinge auf der welt. rotstift <3. 😀

    wenn du dich selbst verlierst, dann fang von hinten an und lies rückwärts. damit du nicht in den fluss kommst. alter abgedroschener volksschullehrertipp.

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