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Könige und keine wilden Tiere

12. Mai 2009

Gestern also Lesung bei den „Wilden Worten“ im Amerlinghaus, mäßige Besucherzahl, ich schiebs auf den Hagel. Feststellung der Veranstalter, dass mitunter die etwas bekannteren Leute schlechter besucht sind, weil sie nicht ihren gesamten Freundeskreis mitbringen.

Als Überraschungswildbahngast erscheint Ernst Walter Stummer, auch bekannt als der Einbrecherkönig, der netterweise für alle mittellosen Literaten demonstriert, wie man ein Schloss aufbricht. Sehr nützlich. Dann liest er dreimal solange wie vorgesehen aus seinem Manuskript, wobei ich mich immer frage ob er das wirklich selbst geschrieben hat, ob es Talent ist oder ob die Im Gefängnis Kurse für kreatives Schreiben anbieten. Wie er dann selbst erzählt wurde sein 1000 Seiten Manuskript von einem Journalisten, der schon mehrere Bücher veröffentlicht hat, auf diese (was weiß ich) ca. 200 Seiten zusammengekürzt. „Also ich habe nicht alles, was ich da jetzt lese, selbst geschrieben:“ Na, wenigstens ist er ehrlich. Dann erklärt er auch noch, er hoffe mit dem Manuskript 4000 Euro zu verdienen um damit eine Zeitschrift zu finanzieren, die er herausgeben möchte. Darin gehts um Sicherheit. Den Wolf zum Hirten machen, oder wie heißt das?

Wer sich also am Magazin beteiligen will soll Herrn Stummer anrufen, er steht im Telefonbuch. Sagt er.

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