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Von der Kunst Dinge zu verstehen

8. Mai 2009

Manches ist verständlich. Zum Beispiel, dass meine erste Bewerbung beim Klagenfurter Literaturkurs vor 2 Jahren keinen Erfolg hatte. Ich hatte noch nicht wirklich etwas veröffentlicht, aber der Text, mit dem ich mich beworben hatte, war es schon. Dass die den nicht mehr wollten: Klar.

Bei der Bewerbung im letzten Jahr – gut, auch das konnte ich noch verstehen. Zwei kurze Texte statt eines längeren und noch immer keine nennenswerte Veröffentlichung. Man muss meine Bewerbung nicht annehmen.

Dieses Jahr habe ich schon zwei Buchveröffentlichungen, gute Kritiken dafür und vor allem habe ich einen Text. Einen Text aus einem Prosamanuskript, der genau die Maximallänge ausschöpft, einen Text der von drei Verlagen (die alle dieses Manuskript verlegen wollten) als der beste Text dieses Manuskriptes hervorgehoben wurde. Unveröffentlicht bis jetzt. Aufgespart für den Literaturkurs. Tja. Und ich habe einen Brief aus Klagenfurt.

In Briefen kommen aus Klagenfurt nur die Absagen.

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One Comment leave one →
  1. Eva Jancak permalink
    9. Mai 2009 06:28

    Kann Ihren Frust gut verstehen und finde es toll, daß Sie ihn so offen äußern, hätte eigentlich gedacht, daß Sie heuer in Klagenfurt lesen und den Priessnitzpreis gewinnen, aber offenbar dauert es länger, nicht aufgeben und vielleicht doch in die GAV eintreten

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