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Verwerfliches

8. Mai 2009

Ja. Da wollte ich so oft etwas schreiben in den letzten Tagen und jedes Mal hab ich es verworfen. (Manches davon hat Eingang in eine Suder-Email in die ein oder andere Richtung gefunden oder in endlos lange Telefongespräche.) Es ist nämlich so: Dass ich nichts mehr hasse als warten. Vielleicht ist das schon aufgefallen. Und als Autorin wartet man eben andauernd. Dass Klagenfurt endlich anruft. Dass der Verlag endlich anruft. Dass das nächste Buch endlich ein Bestseller wird. Dass… Und so weiter. Und beim Warten bin ich nunmal voll und ganz mit dem Warten beschäftigt und kann nichts mehr daneben für die Uni tun. Weh mir.

Was ich sonst noch alles tue, um mir beim Warten die Zeit zu vertreiben: Jurymitglied bei meinem ersten kleinen Literaturwettbewerb sein. Einen ersten nicht ganz so kleinen Literaturwettbewerb planen. Am Romanmanuskript zum fünfzigtauseneinhunderdreiunddreißigsten Mal zwei Wörter ändern. Dreimal am Tag auf die Seite des Musil-Museums surfen. Gemeinsam mit der Mieze Medusa eine Anthologie planen und andere AutorInnen mit meinem Mailanfragen dazu quälen. Und so weiter.

Wie man sieht: Lauter verwerfliche Dinge.

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