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Verlagspräsentation

19. November 2008

Gemeinsam mit Barabara Neuwirth, Peter Miniböck und Elfriede Bruckmeier (Johannes Weinberger war leider erkrankt) war ich gestern Abend im zweiten Stockwerk eines schönen Gebäudes in der Herrengasse 5, Wiener Innenstadt (Österreichische Gesellschaft für Literatur) bei einer Verlagspräsentation der Literaturedition Niederösterreich zu finden. Im kleinen und sehr feinen Rahmen (Extrazimmerplätze für die Autoren bis zum Beginn der Veranstaltung) durfte jeder von uns kurz aus seinem neu erschienen Buch lesen. Unsere liebe Verlegerin Mag. Ecker war  mir anschließend sehr dankbar, dass ich diesmal wieder einen anderen Teil des Buches vorgelesen habe, da sie es immerhin schon zum vierten (oder zum fünften?) Mal hörte.

Ich selbst bin auch sehr froh, wenn ich andere Stücke daraus vorlese, sonst wird mir langweilig und wenn mir langweilig ist, ist sicher auch dem Publikum langweilig, davon bin ich überzeugt.

Die meisten der Zuhörer blieben auch noch anschließend zum Plaudern bei Wein und Knabbergepäck und ich bin immer wieder erstaunt wie viele Leute auch schon „Aurora Borealis“ gelesen haben. Dieses kleine Büchlein mit meinen Kurzgeschichten hat es bis zum Amazon Overnight-Express geschafft und wird mittlerweile fast regelmäßig auf Ebay gelistet. Ich frage mich immer wieder wo diese ganzen Exemplare herkommen, da es doch nur 300 Stück (und die 50 „illegalen“ von Überproduktion der Druckerei) gab. Wobei allein 110 davon durch meine eigenen Hände gingen. Immer teuerer wurde es auch, denn anfangs hieß es noch 10 Euro, dann 12,50 und dann auf einmal, weil „das System keine Kommapreise kann“ waren es die endgültigen 13. Wertsteigerung nennt sich das. Aber ich schweife ab.

Unter den Gästen der Verlagspräsentation waren auch gleich einige Maler (nein, nicht die Anstreicher-Variante) und mir wurde bescheinigt ein Madonnen-Gesicht zu haben, was nicht nur ich skeptisch aufgenommen habe, sondern ich denke die katholische Kirche würde sich ebenfalls dagegen verwehren. Auf jeden Fall wurde mir gesagt (angedroht?) ich wäre gut zu zeichnen und nun bin ich gespannt ob sich so ein Herr oder eine Dame der feinen Zeichenkünste bei mir meldet und mich für die Nachwelt festhält. Eine interessante Erfahrung wäre es allemal und was sollte ein Schriftsteller unbedingt öfters machen als interessante Erfahrungen, nicht wahr?

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